Albena Danailova (1.Violine) entstammt einer Musikerfamilie. Sie wuchs in Sofia, auf wo sie im Alter von fünf Jahren ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Nely Jeleva und Prof. Dora Ivanova begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock und HMT Hamburg zu Prof. Petru Munteanu. Verschiedene Meisterkurse ergänzten ihre künstlerische Ausbildung.

2001 erhielt sie ihr Diplom und wurde gleichzeitig als Sekundgeigerin ins Bayerischen Staatsorchesters engagiert. 2003 avancierte sie zur Vorspielerin der ersten Violinen und schließlich zur ersten Konzertmeisterin. Als Konzertmeisterin des London Philharmonic Orchestra wirkte sie von 2003 bis 2004. Seit September 2008 ist Albena Danailova Konzertmeisterin der Wiener Staatsoper.

Als Solistin und Kammermusikerin trat sie bei Festivals in Bulgarien, Deutschland, Israel und den USA auf, sie spielte mit Orchestern wie dem Mozart Orchester Hamburg, Sinfonieorchester des NDR, Kammerensemble Concertino, Sofia Soloists, Sofia Philharmoniker u. a.. Zeitgleich entstanden Aufnahmen für Deutschlandradio Kultur, den NDR sowie Fernsehen und Rundfunk ihres Heimatlandes.

Die Stipendiatin des Deutschen Instrumentenfonds ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (u. a. 2. Preis beim Wettbewerb Kloster Schöntal, Tibor Varga-Spezial Preis, Semifinalistin beim Tschaikowski Wettbewerb, 1. Preis beim Wettbewerb Vittorio Gui sowie 1. Preis für Duo mit Klavier).

Albena Danailova spielt eine Geige von Guarneri del Gesù (Cremona anno 1728)

 

 

 
   
 


Raimund Lissy (2.Violine) stammt aus Wien. Er studierte hier bei Thomas Kakuska an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst sowie bei Alfred Staar. Nach vorübergehender Tätigkeit im Orchester der Arena di Verona trat er 1988 in das Orchester der Wiener Staatsoper ein. 1991 – in diesem Jahr wurde er auch Mitglied der Wiener Philharmoniker - wurde er dort Stimmführer; seit 1993 ist er Vorgeiger der Sekundgeigengruppe. Als Solist ist er auf einer CD, erschienen bei  „Koch″, mit Violinwerken von Reynaldo Hahn zu hören.










 

 
   


Michael Strasser (Viola) wurde in Grieskirchen geboren und erhielt ab dem siebten Lebensjahr Violinunterricht bei seinem Großvater, Hubert Kroisamer sen.

Ab 1990 studierte er am Linzer Brucknerkonservatorium bei Prof. Boris Kuschnir und wechselte 1996  zu Prof. Albert Fischer, nachdem er in den Jahren 1992 und 1994 Preisträger bei „Prima la Musica“ gewesen war. 1999 legte er die Matura am Akademischen Gymnasium in Linz ab und inskribierte in Folge an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Konzertfach Viola bei Prof. Hans Peter Ochsenhofer.

Nach erfolgreich absolviertem Probespiel für das Orchester der Wiener Staatsoper trat er am 1. September 2003 seinen Dienst in der Violagruppe an und wurde 3 Jahre später in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen.

2008 unterrichtete er im Royal Northern College of Music in Manchester Viola und leitete eine Probe des Universitätsorchesters. Außerdem unterrichtete er an der Anton Bruckner Privatuniversität und der Orchesterakademie in Ossiach.

Michael Strasser, der auch als Bratschist im Seifert Quartett tätig ist, spielt eine Viola von Giovanni Pietro Mantegazza (Mailand 1781), die ihm freundlicherweise von der Sparkasse Neuhofen zur Verfügung gestellt wird. Weiters ist er Mitglied im Ensemble der Wiener Mozartisten unter der Leitung von Hans-Peter Ochsenhofer.
 

   
 

Josef Niederhammer (Kontrabass) wurde in Linz geboren und studierte an der Wiener Musikhochschule bei Ludwig Streicher. Noch bevor er 1977 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte, war er Mitglied im Orchester der Wiener Volksoper und  bei den Wiener Symphonikern. 1977 wurde er stellvertretender Solobassist der Bamberger Symphoniker, 1978 Solobassist des Bayrischen  Staatsorchesters. Von 1986 bis 1991 war er Solobassist der Münchner Philharmoniker. Seit 1991 ist er ordentlicher Professor an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Solist ist er auf mehreren CD-Einspielungen zu hören, zuletzt für „Koch″ mit dem Divertimento Concertante von Nino Rota und Kol Nidrei von Max Bruch.